ÜBERNACHTEN, WO ES AM SCHÖNSTEN IST

ALTE ARCHITEKTUR IN NEUEM GLANZ

Impressionen

Die durch prächtige Lindenalleen gesäumte Gutszufahrt wird durch ein Torhaus aus dem Jahre 1914 mit Grundmauern aus dem Jahre 1737 geprägt. Das imposante Gebäude misst 70 Meter in der Länge, 20 Meter in der Breite und 17 Meter in der Höhe. Das Mauerwerk ist aus rotem Backstein gebaut mit einer Traufhöhe von vier Metern. Das Dach ist als Krüppelwalmmansardendach konstruiert.

Nach dem Brand des alten Torhauses aus dem Jahr 1737 wurde nach Plänen des Kieler Architekten Ernst Prinz das neue Torhaus 1914 als mächtiger Backsteinbau errichtet. Beim Torhaus können noch heute drei Bauphasen nachgewiesen werden. Die ältesten Reste bestehen aus einem Renaissance Sockelband auf der Südwestseite des linken Flügels. Die großformatigen Ziegel liegen auf einem deutlich aus dem Erdreich ragenden, sehr buckligen und unregelmäßigen Feldsteinsockel, wie er sonst nicht zu beobachten ist.

Aufwendige Renovierungsarbeiten der vergangenen Jahre zeigen heute das Torhaus in seiner ursprünglichen Pracht. Die Tordurchfahrt wurde wieder in seine runde alte Form von 4,20 auf 3,50 gesenkt und die Kopfsteinpflasterung wurde restauriert und umfassend ergänzt. Scheunen aus den 60iger Jahren wurden abgerissen, so dass die Gutsanlage wieder in ihrer alten Großzügigkeit erscheint.

Das Gebäude wird innen durch dicke Balken geprägt. Sowohl die Gauben als auch die Türen wurden aus Holz der Pronstorfer Forsten in der eigenen Gutstischlerei wie in alten Tagen gebaut. Die Giebelfenster und Gauben konnten nach den Plänen von Ernst Prinz rekonstruiert werden. ■